Präsentation der Zwischenergebnise der Arbeitsgruppen

Fünf im Juni gegründete Arbeitsgruppe nutzten den Transfer-Workshop, um ihre Zwischenergebnisse zu präsentieren. Die Palette der Berichte und Inputs reichten dabei von offenen Diskussionsrunden bis zu ausgearbeiteten Thesen und Präsentationen. Drei Arbeitsgruppen präsentierten ihre Zwischenergebnisse mit Hilfe von Power Point Präsentationen:

AG Gendersensible Gesundheitsversorgung und -förderung für wohnungslose Frauen

AG Niedrigschwellige nachhaltige Sozialarbeit

AG Sucht

Die Arbeitsgruppe „Psychisch krank“ präsentierte Ihre bisherigen Zwischenergebnisse der Treffen in Form einer Diskussionsrunde, die quasi einen Einblick in die bisherigen Meetings gab. Dabei wurden verschiedene Aspekte zur Sprache gebracht und sollen in Folge weiter von dieser AG zu Lösungsansätzen hin entwickelt werden. Dazu zählt das Wertschätzen der bisher vorhandenen Strukturen in diesem Feld und der Notwendigkeit dies auch durch gelungene Vernetzung sichtbarer zu machen. Weiters gibt es Bereiche in denen ein Ausbaubedarf gegeben wäre, wie etwa Tagesstruktur-Angebote oder spezielle Angebote für Menschen die auf Grund psychischer Probleme nur sehr wenig Problemeinsicht haben. Wo es zu längeren Wartezeiten oder komplexen administrativen Abläufen kommt, gibt es erhebliche Probleme bei dieser Personengruppe. Die primäre Prävention zur Vermeidung einer Wohnnotsituation wäre ebenfalls gut als Querschnittsmaterie in die Versorgungslandschaft bei psychischer Erkrankung verstärkt einzubinden. Weiters gibt es in diesem Bereich etlichen Forschungsbedarf, um Planungen besser darauf einstellen zu können.

Die Arbeitsgruppe „Gendersensible Gesundheitsförderung und -versorgung für wohnungslose Männer“ berichtete ebenfalls in einer freien Präsentation vom bisherigen Stand der Dinge. Dabei stand und steht bei dieser AG das Bedürfnis im Vordergrund, sich Grundlagen männerspezifischer Zugänge anzueignen. Hier gibt es großen Bedarf, dem in verschiedenen Häusern auch Rechnung getragen wird. Vernetzungen in Praxisbereiche wie etwa dem MEN oder den Männerprojekten im Haus Siemensstrasse stehen der Arbeitsgruppe zur Verfügung. Dies soll weiter ausgebaut und vertieft werden, vor allem Themen wie Körperhygiene, Ernährung, Freizeitangebote, Gewaltprävention, Sexualität u.a.m. sind von besonderem inhaltlichen Interesse. Diese AG ist offen für neue InteressentInnen, um in der Folge weiter an der Vertiefung, internen Fortbildung und Sensibilisierung usw. arbeiten zu können.

An der Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe Interessierte wenden sich bitte an die zuständige Kontaktperson aus dem Organisationsteam, die Sie hier finden.