Ständig Selbst Wohnen - Konzepte, Angebote und Erfahrungen 11/2018

 

 

Das 21. Treffen der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit widmete sich dem Thema des selbständigen Wohnens für KlientInnen aus der Wiener Wohnungslosenhilfe. Hier wurden in Wien in den vergangenen Jahren viele spannende, interessante und innovative Ansätze und Projekte entwickelt. Es zeigt sich, dass es eine Vielzahl an Parametern gibt, die es in der Praxis zu berücksichtigen gilt, wie etwa die Wohnform, Problemlagen bestimmter Zielgruppen oder interdisziplinäre Aspekte in der aufsuchenden Arbeit.

 

 

Nach der Begrüßung durch Bernhard Pillitsch im Namen der Gastgeber des Wiener Roten Kreuzes, folgte ein einführendes Statement durch den Abteilungsleiter des Fachbereiches Betreutes Wohnen des Fonds Soziales Wien Kurt Gutlederer, in dem er die Wichtigkeit und Bedeutung einer bedarfsgerechten Angebotslandschaft für die Stadt Wien darstellte.

 

Hannah Svoboda-Grafschafter (Caritas Haus JUCA) und Jürgen Hölbling (neunerhaus Billrothstrasse) gestalteten den ersten Input des Treffens zum Thema  „Wohnblase“ Junge Erwachsene: Überlegungen zum selbstständigen Wohnen.  Darin setzten sie sich insbesondere mit den vielfältigen psychologischen Entwicklungsaufgaben auseinander die das Lebensalter junger Erwachsener mit sich bringt und was es diesbezüglich in den Angeboten für diese Zielgruppe zu berücksichtigen gilt.

 

Edith Czischek-Erdner stellte (Obdach Lobmeyrhof) im zweiten Vortrag die "Angebote des Obdach Lobmeyrhof" vor. Dieser zeichnet sich ja durch die Wohnform Wohngemeinschaft aus, was viele spezifische positive Effekte für die NutzerInnen hat. Die Power Point zum Vortrag finden sie hier.

 

 

 

Nach der Pause - die wie immer intensiv für Vernetzungen genutzt wurde – gestalteten Emine Özkan (neunerhaus Housing First) und Stefan Preisinger (Wobes Mobile Wohnbetreuung) gemeinsam einen Vortrag zum Thema „Interdisziplinäre Betreuung im eigenständigen Wohnen“. Dazu wurden auch die Anwesenden interaktiv miteinbezogen und es wurde die hohe Bedeutung einer multidisziplinären Versorgung für die Zielgruppe deutlich.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion, bei der die Vortragenden noch Unterstützung durch Ulrike Knecht (Heilsarmee Mobile Wohnbegleitung MOWO) und Magdalena Resch-Gurin (Betreuerin am Lobmeyrhof) bekamen, gab es die Gelegenheit für die TeilnehmerInnen noch spezifische Rückfragen zu stellen. Mit in etwa 110 BesucherInnen war das Treffen sehr gut besucht, auch die Feedbackbögen spiegelten eine sehr hohe Zufriedenheit wieder.

Programm

Powerpointpräsentation