Was wir bewegen. Was uns bewegt. - 10 Jahre Gesundheitsförderung mit wohnungslosen Frauen und Familien

Am 18. November 2015 fand das mittlerweile 15. Treffen der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit statt. Passend zu diesem Anlass bildete ein Jubiläum das Thema des Treffens und es wurde auf „10 Jahre Gesundheitsförderung mit wohnungslosen Frauen und Familien (GWFF)“ durch das Frauengesundheitszentrum FEM geblickt. Den festlichen Rahmen eröffneten Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, die stellvertretende Geschäftsführerin des FSW DSA Anita Bauer, Mag.a Kristina Hametner von der Wiener Gesundheitsförderung, sowie Dr.in Margit Endler als Vorsitzende des Instituts für Frauen- und Männergesundheit. In allen Eröffnungsansprachen wurde der erfolgreiche und innovative Weg der Arbeit des FEM hervorgehoben und fand großes Lob und Anerkennung.

Den inhaltlichen Teil eröffnete der Vortrag von FH-Prof.in Mag.a Dr.in Michaela Moser zum Thema „Arme Frauen – reiche Frauen. Armutsbekämpfung, Verteilungsgerechtigkeit und ein gutes Leben für alle“. Darin stellte sie die verschiedene Definitionen, Perspektiven und vor allem Selbstermächtigungen von und für armutsgefährdete Frauen in den Mittelpunkt und beschäftigte sich vor allem mit Ansatzpunkten die „Ein gutes Leben für Alle“ möglich machen sollen. Die Power Point zum Vortrag finden sie hier:

 

Im zweiten Vortrag von Mag.a Dr.in Gabriele Michalitsch zum Thema „Der Reichtum des einen ist die Armut der anderen - Macht, Herrschaft und der Mythos der Zahl“ erfolgte unter einem machtkritischen Blickwinkel, eine Kritik und Analyse von statistischen Daten in ihrem potentiellen Verdeckungs-zusammenhang von gesellschaftlichen Unterdrückunsgzusammenhängen, insbesondere im Zusammenwirken von neoliberalem Kapitalismus und Geschlechterverhältnis.

Nach der Pause präsentierten die Leiterin des Frauengesundheitszentrums FEM Mag.a Maria Bernhart gemeinsam mit der Projektleiterin von GWFF Mag.a Eva Strobl das Konzept des Projektes, Facts and Figures, Erfahrungsberichte sowie weitere Impulse aus dem Projekt. Dazu zählte auch die „Bedarfsgerechte Gesundheitsförderung für wohnungslose Männer“ die vom MEN durchgeführt wird, dies wurde vom Leiter des MEN Mag. Romeo Bissuti ebenfalls kurz präsentiert. Die Präsentationen dazu finden sie hier: 

Im Anschluss an eine Würdigung des GWFF Projektteams  stellten noch MitarbeiterInnen, KooperationspartnerInnen sowie eine Bewohnerin eines SOBEWOs sehr anschaulich und bewegend Praxiserfolge aber auch Hürden dar.

Wir danken allen TeilnehmerInnen für Ihr Kommen und insbesondere Mag.a Renate Tanzberger für Ihre sehr gelungene Moderation der Veranstaltung!

 

Programm

PowerPoint-Präsentation

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